So verabschiedeten wir am Sonntag, 19. April 2026, in der vollbesetzten Ölbronner Gemeindehalle unseren
Pfarrer Edgar Tuschy in seinen wohlverdienten Ruhestand.
Nicht er wolle in diesem Gottesdienst im Mittelpunkt stehen, sondern das, was in seinem über 30jährigen Pfarrdienst
immer im Mittelpunkt stand: Die Verkündigung von Gottes Wort und seine Liebe zu den Menschen.
Passend dazu wählte Pfarre Tuschy in seiner letzten offiziellen Predigt „Nachtragen“ als Thema.
Wir Menschen tragen einander oft das nach, was uns Böses angetan wurde.
Jesus hingegen trägt uns seine Liebe nach, bis wir sie endlich annehmen.
Besondere Momente durften die Gottesdienstbesucher bei den musikalischen Beiträgen erleben.
Sowohl Heidi Meyer-Frankenberger am Flügel und Steffi Wanschura mit der Querflöte als auch ein
Posaunenchor mit Bläsern aus Ölbronn-Dürrn, Knittlingen-Kleinvillars und der weiteren Umgebung
erfüllten die Ölbronner Gemeindehalle mit ihren Klängen.
Am Ende des Gottesdienstes zeichnete Dekan Jürgen Huber noch einmal den beruflichen Weg
Tuschys nach, bevor er ihn vom Pfarrdienst der evangelischen Württembergischen Landeskirche
entpflichtete und ihn für seinen Ruhestand segnete.
Im zweiten Teil des Nachmittags überbrachten unser Bürgermeister Tank und Bürgermeister Kozel
aus Knittlingen sowie Marco Scheichenost, als Vertreter der Ölbronner Vereine, ihre guten Wünsche
für den beginnenden Ruhestand von Pfarrer Tuschy.
Auch Pfarrerkollegen aus dem Kirchenbezirk und Weggefährten ließen die gemeinsame Zeit Revue passieren.
Umrahmt wurden die zahlreichen Wortbeiträge von einem Lied des Steinbeiskindergartens und einigen
Gesangs- und Musikstücken vom Liederkranz und Musikverein Ölbronn.
Bevor Pfarrer Tuschy sich selbst von seiner Gemeinde verabschiedete, blickten seine engsten Mitarbeiter
– der Kirchengemeinderat – mit einem Gedicht auf die vergangenen sechseinhalb Jahre zurück:
„… Vielleicht vermisst du uns mal sehr, du kennst den Weg – komm einfach her!
Auf allen deinen weit’ren Wegen behüt‘ dich Gott mit seinem Segen!“
Beim anschließenden Stehempfang konnten die Besucher sich dann noch persönlich von
Pfarrer Tuschy und seiner Frau verabschieden.
MG






